Gemeinsam gegen Gewalt
Gewalt gegen Frauen betrifft auch Unternehmen
Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt – mit steigender Tendenz. Häusliche Gewalt ist kein Privatproblem. Ihre Auswirkungen reichen bis in den Arbeitsalltag und betreffen auch Unternehmen. Frauen zu stärken und Führungskräfte zu sensibilisieren, ist deshalb eine Investition in die soziale Verantwortung, Kultur und die Resilienz von Unternehmen. Erfahren Sie was Unternehmen konkret tun können, um gegen Gewalt an Frauen aktiv zu werden!
Gewalt gegen Frauen ist kein Privatproblem - sondern ein Wirtschaftsfaktor
Im Artikel erfahren Sie:
Klicken Sie die Links oder scrollen Sie weiter.
Warum Gewalt auch Unternehmen betrifft
Was Unternehmen konkret tun können
Wie ich Ihr Unternehmen unterstützen kann
Wichtige Zahlen im Überblick:
✔ 266.000 Betroffene von häuslicher Gewalt
✔ 80% davon sind Frauen
✔ 40% der beschäftigen Frauen leiden unter psychischen Belastungen
✔ Frauen haben mit 5,7% einen höheren Krankenstand
✔ 39 % höhere Profit-Chance durch Förderung von Frauen
✔ Frauen zu stärken ist eine Investition in die Resilienz von Unternehmen
Über mich
Meine Arbeit als Trainerin & Coachin verbindet persönliche Erfahrung mit professioneller Expertise. Mehr über mich
Warum häusliche Gewalt auch Ihr Unternehmen betrifft :
1. Häusliche Gewalt ist unsichtbar, die wirtschaftlichen Folgen gravierend
Im Jahr 2024 wurden in der polizeilichen Kriminalstatistik rund 266.000 Betroffene häuslicher Gewalt erfasst, die Dunkelziffer ist weit aus höher.
Etwa 80 % davon sind Frauen. Häusliche Gewalt ist unsichtbar – doch ihre Folgen sind es nicht. Studien zeigen, dass Frauen häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, eine weitere erhebliche psychische Belastung tragen (siehe: World Health Organization). Dies wirkt sich nachweislich auf die Gesundheit aus. Die Gesundheitsberichte der Krankenversicherungen zeigen seit Jahren, dass Frauen häufiger und teilweise länger krankgeschrieben sind (5,7%) als Männer (5,1%). Insbesondere seit 2021 ist ein Anstieg der Krankheitsausfälle zu beobachten, wobei psychische Erkrankungen eine zunehmende Rolle spielen. (siehe: DAK Gesundheitbericht, TK Gesundheitsreport, AOK Fehlzeiten Bundesverband).
Für Unternehmen bedeutet das hohe Verluste der Produktivität, erhöhte Kosten durch Ausfälle, zusätzliche Belastungen für Teams, den Verlust von Know-how – und dass sie das volle Potenzial ihrer Mitarbeiter*innen nicht ausschöpfen können. Gleichzeitig zeigen Studien, dass die gezielte Stärkung und Förderung von Frauen eine wirtschaftlich sinnvolle Investition ist: Laut McKinsey haben Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil in Führungsteams weltweit eine um rund 39 % höhere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein (siehe: „Die Bedeutung von Vielfalt für den Geschäftserfolg wird immer stärker“ 2024 McKinsey & Company).
>> Die Stärkung von Frauen ist nicht nur ein Ausdruck sozialer Verantwortung, sondern eine strategische Investition in die Resilienz, Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität von Unternehmen.
2. Gewaltdynamiken werden zu spät erkannt
Gewalt beginnt selten mit einem Schlag. Sie beginnt mit Kontrolle, Isolation, psychischem Druck und finanzieller Abhängigkeit. Viele Frauen erkennen die Dynamik erst, wenn sie bereits in eine finanzielle, emotionale oder strukturelle Abhängigkeit geraten sind.
>> Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen stärken – insbesondere in Selbstkompetenz, Grenzen setzen und Resilienz – tragen sie aktiv zur Gewaltprävention bei. Frühzeitige Sensibilisierung schützt die Gesundheit, innere Stabilität und langfristige Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen.
3. Hohe Belastung durch Nachtrennungsgewalt
Ein erheblicher Teil schwerer Gewalttaten – bis hin zu Femiziden – geschieht nach der Trennung.
Gerichtsverfahren ums Sorge- und Umgangsrecht, Scheidungsprozesse oder Schutzanordnungen erzeugen enormen psychischen Druck. Insbesondere wenn Frauen den mutigen Schritt zur Polizei gegangen sind, schürt der Kontakt mit der Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gewalttäter Ängste und bedeutet eine extreme psychische Belastung, meistens über Jahre hinweg. Diese Phase ist für betroffene Frauen extrem belastend – emotional, organisatorisch und wie auch finanziell.
>>Wenn Unternehmen in der Nachtrennungsphase der Betroffenen stabilisieren, unterstützen und flexible Lösungen ermöglichen, helfen sie nicht nur menschlich – sondern sichern die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen.
4. Gewalt ist weiterhin schambesetzt
Ob durch die #MeToo-Bewegung, mediale Prozesse wie den Pelicot Vergewaltigungsprozess oder jüngst den internationalem Epstein Missbrauchsskandal – das Thema Gewalt ist der Öffentlichkeit sichtbarer geworden. Und dennoch: Für Betroffene ist es zutiefst schambesetzt.
Viele Betroffene leiden unter falschen Schuldgefühlen und trauen sich nicht um Hilfe zu bitten. Se funktionieren bis sie nicht mehr können.
>> Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen für das Thema sensibilisieren, öffnen sie einen vertrauensvollen Raum, um Gewaltstrukturen zu durchbrechen. Unternehmen, die einen geschützten Rahmen schaffen, öffnen eine Tür. Dies schafft Vertrauen und verstärkt die Loyalität und Mitarbeiterbindung.
4. Der Zugang zu Hilfsangeboten ist erschwert
Die Hilfestrukturen und Angebote werden der hohen Nachfrage nur schwer gerecht. Therapieplätze sind knapp, Beratungsstellen überlastet, es gibt nicht genug Plätze für Frauenhäuser. Hinzu kommen Kontrollmechanismen durch gewalttätige Partner (Überwachung des Telefons, Einschränkung des Arbeitswegs, finanzielle Kontrolle).
Unternehmen können hier entscheidend unterstützen durch:
- Zugang zu Hilfsangeboten & Anlaufstellen (auch anonym)
- Unterstützung bei der Suche nach Therapieplätzen
- flexible Arbeitsmodelle
- interne Vertrauenspersonen
- Kooperationen mit Beratungsstellen
Manchmal ist der Arbeitsplatz der einzige sichere Raum.
„Wenn Unternehmen ihre Strukturen nutzen, können sie für manche Mitarbeiter*innen der entscheidende Unterschied zwischen Isolation und Ausweg sein aus der Gewaltspirale sein.“
Ich mache Frauen resilient.
So könnte unsere Zusammenarbeit aussehen.
Was Unternehmen konkret tun können
✔ Im Unternehmen für das Thema „Gewalt“ sensibilisieren
Schaffen Sie Wissen über Gewaltdynamiken und Warnsignale von häuslicher Gewalt. Insbesondere Personalverantworliche und Führungskräfte brauchen Handlungssicherheit im Umgang mit diesem sensiblen Thema. In dem sie proaktiv ihre Mitarbeiter*innen für das Thema sensibiliesieren, öffnen Sie einen vertrauensvollen Raum des Austauschs und der Verbindung. Dies stärkt nicht nur das Vertrauen in und die Bindung ihrer Mitarbeiter*inne an Ihr Unternehmen, es zeigt auch, dass Sie soziale Verantwortung übernehmen, was sich wiederum positiv auf Ihre Unternehmenskultur auswirkt.
✔ Anonyme Unterstützungsangebote etablieren
Erleichtern Sie den Zugang zu Hilfsstrukturen und signalisieren Sie klar: „Sie sind nicht allein.“
Durch Kooperationen mit Beratungsstellen & Therapeuten, kostenloser Rechtsberatung und anonymen Hilfsangeboten öffnen Sie Türen, welche für viele Betroffenen nur mühsam zu öffnen sind. Je schneller Betroffenen geholfen wird, desto besser können Sie in Ihrem Unternehmen ihre volles Potential entfalten.
✔ Frauen gezielt stärken
Frauen zu stärken ist kein „Nice-to-Have“-Thema. Es ist eine strategische Investition in die Stabilität, Leistungsfähigkeit und Kultur Ihres Unternehmens.
Gerade in belastenden Lebensphasen von Mitarbeiter*innen – etwa durch traumatische Gewalterfahrungen, Nachtrennungsgewalt oder aufgrund emotionaler Erschöpfung – entscheidet die innere Haltung Ihrer Mitarbeiter*in, ob sie handlungsfähig bleibt oder ausfällt.
Gezielte Workshops, 1:1 Coachings und Resilienz-Trainings schaffen Räume, in denen insbesondere Frauen ihre Selbstkompetenz aufbauen und vertiefen können. Nicht als Reaktion auf eine Krise, sondern langfristig und präventiv.
Weiter scrollen zu: Wie ich Ihr Unternehmen unterstützen kann
Wie ich Ihr Unternehmen unterstützen kann
Vortrag "Das ist Gewalt"
Ich kläre Führungskräfte und Mitarbeitende über Gewaltdynamiken auf, gebe konkrete Hinweise zur Erkennung häuslicher Gewalt und zeige, wie Unternehmen und Mitarbeiter*innen professionell und sensibel reagieren können. In teile meine persönlichen Erfahrungen und informiere über passende Hilfsangebote. Der Vortrag ist ein guter Einstieg in das sensible Thema und öffnet einen vertrauensvollen Rahmen.
Resilienz-Workshop
In einem geschützten und vertraulichen Rahmen stärke ich explizit die Frauen Ihres Unternehmens – insbesondere in belastenden Lebenssituationen, ob beruflich oder privat. Mit praktischen Methoden fördere ich innere Stabilität, Resilienz und Selbstführung, damit sie Gewaltdynamiken frühzeitig erkennen, ihre Grenzen schützen und auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben.
Individuelles Coaching
Ich begleite Ihre Mitarbeiter*innen individuell, anonym und vertraulich über einen längeren Zeitraum. Für Frauen, die – etwa nach Gewalterfahrungen oder in belastenden Trennungssituationen – nachhaltige Stabilisierung und Orientierung benötigen. Ziel ist es, ihre Selbstführung, Resilienz und innere Klarheit langfristig zu stärken, damit sie Sicherheit zurückgewinnen und beruflich wie persönlich handlungsfähig bleiben.
Beratung
Ich berate Sie im Umgang mit dem Thema häusliche Gewalt:
– Vernetzung mit geeigneten Hilfsangeboten, Beratungsstellen und den relevanten Ansprechpartner*innen bei der Polizei
– Entwicklung passender interner Sensibilisierungsstrategie
– Vertrauliche Beratung bei konkreten Fällen und Fragestellungen.
So gewinnen Sie Sicherheit im Handeln und stärken Ihre unternehmerische Verantwortung.
Lassen Sie uns reden.
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Gewalt.
Kostenlos, unverbindlich & vertrauensvoll.
Rezensionen über mich
„Melanie arbeitet sehr strukturiert, klar und gleichzeitig in einer empathischen, warmherzigen Art und Weise. Besonders beeindruckt hat mich ihr großes Wissen, ihre Fragen und Impulse waren nicht nur stimmig, sondern haben mir persönlich sehr weitergeholfen.
Sie bringt kreative Ideen ein, erklärt Inhalte verständlich und mit einer Leichtigkeit, die inspiriert. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich als Person sehr gut einschätzen konnte. Ihre humorvolle und offene Art hat unser Gespräch angenehm und vertrauensvoll gemacht und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Ich danke Melanie von Herzen für diese bereichernde Erfahrung und kann sie als Coachin absolut empfehlen!“
Jessica
Rezensionauf Google
„Ich habe das Coaching mit Melanie als strukturiert, zielführend und erkenntnisreich erlebt. Melanie ist klar, hält den Rahmen und lässt gleichzeitig Raum für Gefühle und Impulse. Sie begleitete mich empathisch, humorvoll und mit einer Leichtigkeit (auch bei schweren Themen). Ich habe mich bei ihr sehr wohl und akzeptiert gefühlt. Ich kann Melanie als Coachin nur empfehlen. “
Eva
Rezensionauf Google
„Ich habe die Zusammenarbeit mit Melanie immer sehr genossen. Sie hat mich über mehrere Monate begleitet und ich fühlte mich in besten Händen. Sie hat mir in meinem Gründungsprozess sehr geholfen, Dinge klarer zu sehen und gewissen Zusammenhänge besser zu verstehen. Ich bin so dankbar für jede einzelne Session und möchte keines der Gespräche mit ihr missen. Ich kann das Coaching mit Melanie jedem empfehlen. Es war unglaublich augenöffnend für mich. Gerne wieder!“
Eva
Rezension auf Google